| Christian Rohrbach |
Leserbrief im TA, 2.7.07
Wetzikon soll endlich eine Stadt werden
Zu «Oberstufe ist gegen Einheitsgemeinde», TA vom 30. Juni
Bereits im ersten Satz in dieser Meldung «Aus der Stadt Wetzikon soll eine Einheitsgemeinde werden.» steckt die ganze Problematik:
Von der Bevölkerungszahl her sollte Wetzikon längst und dringend eine Stadt sein. Dies aber bedingt eine sogenannte ausserordentliche Gemeindeorganisation, d.h. eine mit einem Parlament. Es geht ja wohl nicht an, die rund 100 Leute, die jeweils an die Gemeindeversammmlung kommen und über wichtige und zukunftsbestimmende Geschäfte abstimmen, als parlamentarische Vertretung der über 10'000 Stimmberechtigten in Wetzikon anzusehen!
Die Initiative würde eine Voraussetzung schaffen für die Zusammenlegung der Oberstufenschul-, der Primarschul- und der politischen Gemeinde. Aber auch ohne die Oberstufenschulgemeinde könnten die beiden anderen zu einer Stadt mit Parlament fusionieren. Fragt sich nur ob das Sinn machen würde: Prioritär und von der Sache her vernünftig müssten sich eigentlich die beiden Schulgemeinden zusammenschliessen. Ein Fusion der Schulen mit der politischen Gemeinde ist nur dann sinnvoll, wenn auch ein Parlament geschaffen wird. In diese Richtung macht die Initiative einen ersten Schritt und schafft einen grossen Verhinderungsgrund aus dem Weg, will man nicht einen ganz anderen einschlagen; nämlich Wetzikon und Seegräben vollständig zusammenzulegen. Eine Idee, die zurzeit erst hinter vorgehaltener Hand erwähnt wird.
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