| Christian Rohrbach |
Leserbrief im ZO, 4.7.07 Auf den zweiten Schritt kommts an Zu «Erster Schritt auf dem Weg zur Einheitsgemeinde», ZO vom 30. Juni Die Initiative stellt in der Tat nur einen ersten Schritt dar und schafft einen grossen Verhinderungsgrund für eine Zusammenlegung der drei Gemeinden auf dem Platz Wetzikon aus dem Weg. Aber auf den zweiten Schritt danach kommt es eigentlich an: Eine Fusion der Gemeinden zu einer einzigen bringt nicht das, was Wetzikon dringend nötig hat, nämlich eine politische Struktur, die seiner Grösse angemessen ist. Auch wenn die drei Gemeinden zu einer zusammengeschlossen sind, werden auch in Zukunft weiterhin rund 100 Leute, die jeweils an die Gemeindeversammlung kommen, über wichtige und zukunftsbestimmende Geschäfte abstimmen. Diese Hundertschaft als demokratische Vertretung der über 10'000 Stimmberechtigten in Wetzikon anzusehen, ist ja wohl kaum angebracht! Darum müsste der zweite Schritt heissen: Wetzikon wird zur Stadt mit einem Parlament. Bleibt es bei einer Einheitsgemeinde, also einer mit einer Gemeindeversammlungs-Struktur, ist das ganze Vorhaben in der Tat, wie die SP meint, eine «halbbatzige» Sache. |